Parolen der Populisten

In 28 Jahren wird die Konservative Die Linke genau so geißeln wie heute, 28 Jahre nach Ende des Kalten Krieg: „Kommunisten“ werden sie schimpfen, die Nachfolger von Adenauer, die NSDAP-Mitglieder einreihten und obwohl sie die Blockpartei Ost-CDU samt Mann und Maus übernahmen als sei da nichts bei. Und trotzdem die Union längst mit der Oder-Neiße-Grenze abgeschlossen hat, hat sie zugelassen das die Vertriebene schlechthin Jahre lang geistige Brandstiftung betrieb, nicht gegen die Nachbarn, denen ihr Hab uns Gut wieder gehört. Und statt das ländliche Bayern Flüchtlinge mit offenen Armen empfängt, weil sie der einzige Ausweg aus dem demographischen Dilemma sind, und das ist auch gut so, wird von den dortigen Lokalfürsten auch in diesem Jahrtausend noch „nur“ wahlweise gegen „kriminelle“ Ausländer oder „Ausreisepflichtige“ gehetzt, aber alle gemeint, die nicht den Dialekt, die Rituale oder die Hautfarbe teilt.

Es ist ein zweischneidiges Schwert, der erhobene Zeigefinger, insbesondere wenn die Klinge irgendwann so stumpf ist, wie die Parolen der Populisten.

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